Der Affenbrotbaum (Adansonia)

Der Affenbrotbaum (Adansonia)Das dekorative Aussehen und der vergleichsweise geringe Pflegeaufwand machen den anspruchslosen Affenbrotbaum zu einer beliebten Zimmerpflanze. Affenbrotbäume stammen ursprünglich aus Afrika, wo sie bis zu 30 m hoch werden.

Vorkommen und Merkmale des Affenbrotbaum:

Der Affenbrotbaum ist auf dem afrikanischen Kontinent südlich der Sahara weit verbreitet. Das nördlichste Vorkommen liegt in Äthiopien. Insgesamt sind acht verschiedene Arten von Affenbrotbäumen bekannt. Allein sechs Arten kommen ausschließlich auf der afrikanischen Insel Madagaskar vor. Der Affenbrotbaum besitzt einen kräftigen Stamm und ausladende Äste mit kleinen fleischigen Blättern. Diesen Blättern verdankt die afrikanische Pflanze ihren Namen. Der Affenbrotbaum hat sich perfekt an die klimatischen Bedingungen auf dem afrikanischen Kontinent angepasst. Während der Trockenzeit wirft er seine Blätter ab, um die pflanzeneigenen Wasserspeicher zu entlasten. Nach einigen Jahren bildet der Affenbrotbaum kleine weiße Blüten aus, aus denen sich kugelförmige, essbare Früchte entwickeln können. Das Fruchtfleisch ist meist cremefarben und besitzt eine schwammige oder pulverige Konsistenz.

Optimaler Standort für den Affenbrotbaum:

Der anpassungsfähige Affenbrotbaum benötigt einen hellen und warmen Standort. Direkte Sonneneinstrahlung macht der Pflanze nichts aus, sodass sie problemlos auf einer Fensterbank mit südlicher Ausrichtung platziert werden kann. In den Sommermonaten kann der Baobab ins Freie gestellt werden. Grundsätzlich muss der Baum genügend Platz haben, da die Zimmerpflanzen als Kübelpflanzen immerhin eine Wuchshöhe von zwei Metern erreichen können. Im Winter sollte die Temperatur die 10-Grad-Marke nicht unterschreiten.

Pflegeaufwand:

Der Pflegeaufwand für den Affenbrotbaum hält sich in Grenzen, da die Pflanzen vergleichsweise anspruchslos sind. Der Affenbrotbaum gedeiht am besten in einem wasserdurchlässigen Sand-Ton-Gemisch. Auf Torferde als Pflanzsubstrat sollte generell verzichtet werden. Bevor die Pflanzen umgetopft werden, können sie für mehrere Tage in warmes Wasser gestellt werden. Auf diese Weise wird die Blattbildung angeregt. Grundsätzlich genügt das Gießen in einem zweitägigen Rhythmus, wobei die Bildung von Staunässe unbedingt verhindert werden muss. Junge Pflanzen haben einen höheren Wasserbedarf als ältere Exemplare.

Vermehrung von Affenbrotbäumen:

Der Affenbrotbaum ist aufgrund seiner robusten Natur weitestgehend resistent gegen Krankheiten. Lediglich durch Staunässe verursachte Wurzelfäule macht der Pflanze zu schaffen. Allerdings gehen diese Symptome auf eine falsche Pflege zurück. Schädlinge, die den Affenbrotbaum gelegentlich befallen, sind Spinnmilben und Wollläuse. Im Handel sind entsprechende Pflanzenschutzmittel erhältlich, die den Befall eindämmen und die Pflanze vor den negativen Folgen schützen. Mit dem Gießwasser können unter Umständen die Larven der Trauermücke in die Erde gelangen. Sie machen sich auf den Weg zu den Blättern und fressen diese an. Auch in diesem Fall sorgen spezielle Pflanzenschutzmittel für Abhilfe.

Den Affenbrotbaum als Saatgut oder als Pflanze kostengünstig bestellen: