Crassula, Dickblattgewächse

Crassula, DickblattgewächsePflanzen der Gattung Crassula gehören zu den sogenannten Dickblattgewächsen, deren charakteristisches Merkmal die fleischigen Laubblätter sind. Die anspruchslosen Gewächse sind hervorragend für Anfänger geeignet, da sie kleine Pflegefehler problemlos tolerieren.

Herkunft und Merkmale:

Crassula ist eine Pflanzengattung, deren Hauptverbreitungsgebiet in Afrika liegt. In der Region am Kap der Guten Hoffnung im äußersten Süden des Kontinents kommen allein etwa 150 Arten vor. Der bekannteste Crassula-Vertreter ist der sogenannte Geldbaum, der in heimischen Breitengraden als Zimmerpflanze kultiviert wurde und den Sommer in Freien verbringen kann. Dickblattgewächse kommen in unterschiedlichen Formen vor. Ein verbindendes Merkmal aller Arten sind die dickfleischigen Blätter mit ihrer meist glatten Oberfläche. Sie dienen als Wasserspeicher und können abgeworfen werden oder dauerhaft am Stiel bleiben. Der Geldbaum bildet als Zimmerkultur nach einigen Jahren kleine weiß-rosa Blüten aus, die einen leicht süßlichen Duft verströmen.

Standort für Crassula:

Vertreter der Gattung Crassula bevorzugen einen hellen, sonnigen Standort. Die meisten Arten vertragen eine intensive Sonneneinstrahlung. Lichtmangel kann zu einem Ausbleichen der Blätter und zu einem unregelmäßigen Wuchs führen. Pflanzen, die den Sommer in Freien verbringen, sollten langsam an die Sonne gewöhnt werden und zu Beginn an einem halbschattigen Standort platziert werden. Zum Überwintern ist ein kühler Standort mit Temperaturen zwischen 8 und 13 Grad am besten geeignet.

Pflege von Dickblattgewächsen:

Dickblattgewächse zeichnen sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit aus und sind pflegeleicht. Lediglich eine übermäßige Wasserzufuhr und zu niedrige Temperaturen bekommen den Exoten nicht. Die fleischigen Blätter dienen als Wasserspeicher und ermöglichen den Vertretern der Gattung Crassula das Überstehen längerer Trockenperioden. In der Hauptwachstumszeit von Frühling bis Herbst genügt es, die Pflanzen einmal wöchentlich zu gießen. Dünger in schwacher Konzentration wird in einem vierwöchigen Rhythmus dem Gießwasser beigemischt. Die Vegetationspause dauert von November bis Anfang März. In dieser Zeit ist auf das Düngen vollständig zu verzichten.

Vermehrung von Crassula:

Die Vermehrung von Crassula erfolgt über Blatt- oder Kopfstecklinge. Um Blattstecklinge zu gewinnen, wird ein Blatt möglichst glatt vom Stamm getrennt und in ein Pflanzsubstrat gesteckt. An einem warmen Standort bilden sich nach vergleichsweise kurzer Zeit die ersten Wurzeln. Die Vermehrung über Kopfstecklinge erfolgt durch das Abtrennen eines Triebes mit einem scharfen Messer. Nachdem die Schnittstelle 2-3 Tage getrocknet ist, wird nach dem gleichen Muster verfahren wie bei der Vermehrung über Blattstecklinge. Als Alternative zur Anzucht in einem Pflanzsubstrat kann die Anzucht auch durch die Platzierung des Triebes in einem Wasserglas erfolgen.

Schädlinge und Krankheiten

Obwohl Crassula relativ unempfindlich gegen Krankheiten und Schädlingsbefall sind, kann es vereinzelt zu einen Befall kommen. Pilz- und Bakterienerkrankungen sind meist an fleckigen Blättern zu erkennen. In der Regel helfen ein Entfernen der betroffenen Triebe und Blätter und eine Behandlung mit einem geeigneten Pflanzenschutzmittel. Ein Befall mit Blattläusen tritt vorrangig bei Freilandkulturen auf. Hinweise auf die Schädlinge liefern gekräuselte Blätter und Rückstände von Honigtau auf der Oberfläche. In diesem Fall helfen das Abbrausen unter der Dusche und die Behandlung mit einem entsprechenden Gegenmittel. Seltener tritt Mehltau auf, der sich durch einen weißlichen Belag auf den Pflanzenteilen bemerkbar macht. Als prophylaktische Maßnahme ist immer für eine gute Durchlüftung des Raumes zu sorgen.

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