Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata)

Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata)Der Elefantenfuß ist eine dekorative Zimmerpflanze, die zur Familie der Spargelgewächse gehört. Die vergleichsweise anspruchslose Pflanze mit dem dicken knollenartigen Stamm und dem Schopf mit langen, schmalen Blättern ist ein echter Blickfang im Wohnzimmer oder Büro.

Vorkommen und Merkmale:

Die Heimat des Elefantenfußes sind die trockenen tropischen Wälder im mexikanischen Bundesstaat Vera Cruz. Seltener kommt er in den trockenen Regionen im Süden der USA vor. Die Fähigkeit, Wasser über einen längeren Zeitraum zu speichern, macht die exotischen Gewächse zu pflegeleichten Zimmerpflanzen. Der Elefantenfuß ist eine langsam wachsende Pflanze, die in ihrer Heimat eine Wuchshöhe von bis zu neun Metern erreichen kann. In heimischen Breitengraden kann der Elefantenfuß nach einigen Jahren Kübelformat erreichen. Ein charakteristisches Merkmal junger Pflanzen ist der knollenartig verdickte Stamm, aus dem die langen, spitz auslaufenden Blätter herauswachsen. Mit zunehmendem Alter bildet der Elefantenfuß einen schlanken Stamm mit nur wenigen Verästelungen und glatter Oberfläche aus.

Pflege und Standort:

Der Elefantenfuß ist eine vergleichsweise anspruchslose Zimmerpflanze, die kleine Fehler bei der Pflege problemlos verzeiht. Er braucht viel Licht und fühlt sich an einem sonnigen Standort an einem Südfenster am wohlsten. Während des Sommers kann der Elefantenfuß auch im Freien stehen, wobei der Standort windgeschützt sein muss. In der warmen Jahreszeit während der Wachstumsphase benötigt der Elefantenfuß regelmäßig Wasser, wobei sein Wurzelballen keine Staunässe verträgt. Wenn sich die obere Erdschicht im Pflanzgefäß trocken anfühlt, ist der richtige Zeitpunkt zum Gießen gekommen. Von April bis September sollte die exotische Pflanze einmal wöchentlich mit Flüssigdünger in schwacher Konzentration gedüngt werden. Im Winter bevorzugt der Elefantenfuß niedrigere Temperaturen von 7-10 Grad. Ein Standort in einem ungeheizten Treppenhaus oder in einem Keller mit Fenstern ist optimal geeignet, um die Zimmerpflanze zu überwintern. Zwischen Oktober und März benötigt der Baum deutlich weniger Wasser.

Vermehrung des Elefantenfußes:

Üblicherweise wird der Elefantenfuß aus Samen gezogen, die im Online-Handel erhältlich sind. Die Aussaat kann ganzjährig erfolgen, wenngleich im Frühjahr der beste Zeitpunkt für dieses Unterfangen liegt. Die kleinen Samenkugeln quellen einige Stunden in handwarmem Wasser auf, bevor sie in die Aussaaterde kommen. Dabei muss es sich um einen nährstoffarmen Boden mit einem hohen Sandanteil handeln. Die Samen werden mit einer dünnen Schicht Erde bedeckt und an einem hellen, warmen Ort mit einer Umgebungstemperatur von etwa 25 Grad platziert. Während der Keimphase muss das Anzuchtsubstrat feucht gehalten werden. Die Samen benötigen mehrere Wochen bis zum Keimen. Wenn sich Wurzeln entwickelt haben und erste Blätter sprießen, wird der Elefantenfuß in ein Pflanzgefäß umgesetzt. Eine weitere Form der Vermehrung bietet sich über Stecklinge, wobei ein Nebentrieb abgeschnitten wird und bis zur Wurzelbildung unter einer Abdeckung verbleibt.

Schädlinge und Krankheiten:

Der Elefantenfuß ist eine robuste Pflanze, die eine vergleichsweise hohe Resistenz gegen Krankheiten aufweist. Ein Phänomen, das vorwiegend bei einer zu hohen Umgebungstemperatur im Winter auftritt, ist ein Befall mit Schildläusen oder Spinnmilben. Ein Befall mit Spinnmilben ist an kleinen, wattebauschähnlichen Gespinsten an der Unterseite der Blätter und an Fehlbildungen der Blätter erkennbar. Beim Abbrausen in der Dusche werden die meisten Milben entfernt. Schildläuse können mit einem Messer von den glatten Blättern geschabt werden. Bei einem starken Schädlingsbefall ist der Einsatz eines handelsüblichen Pflanzenschutzmittels geboten.

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