Korallenstrauch (Erythrina crista galli)

Der Korallenstrauch gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler.Der Korallenstrauch gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler. Ihren Namen verdankt die exotische Pflanze den auffälligen rot gefärbten Blüten, die optisch an Korallen erinnern. Da es sich beim Korallenstrauch um eine Wärme liebende Pflanze aus den tropischen und subtropischen Regionen der Erde handelt, ist die Haltung in Mitteleuropa ausschließlich als Kübelpflanze möglich.

Vorkommen und Merkmale

Das Verbreitungsgebiet des Korallenstrauchs sind die tropischen und subtropischen Regionen der Erde. Bekannt sind über 100 Arten, wobei nur die Art mit der lateinischen Bezeichnung Erythrina crista galli kultiviert wird. Der Name bedeutet in der Übersetzung so viel wie Hahnenkamm und bezieht sich auf die Form der Blüten, die in der Tat an den Kamm eines Hahnes erinnern.

Der Korallenstrauch wächst in seiner tropischen Heimat zu einem mittelgroßen Baum heran, der eine Höhe von bis zu fünf Metern erreichen kann. In heimischen Gefilden bleibt er als Kübelpflanze meist deutlich kleiner und erreicht eine maximale Höhe von 1,50 m. Im Sommer entfaltet der Korallenstrauch seine volle Blütenpracht. Zwischen Juni uns September bilden sich an den dunkelgrünen Trieben bis zu 40 cm lange Trauben mit korallenroten Blüten, die bis zu 5 cm breit werden können. Äste und Zweige sind mit Dornen besetzt. Die Blätter bestehen aus drei Teilblättern und sind wechselständig angeordnet. Ältere Korallensträucher bilden oft einen kurzen Stamm aus, der nur wenige Zentimeter aus der Erde ragt.

Pflege und Standort für den Korallenstrauch

Im Sommer kann der Korallenstrauch an einem sonnigen Platz im Freien platziert werden. Pralle Sonne schadet der Pflanze nicht. Da es sich um eine frostempfindliche Zierpflanze handelt, muss sie in kalten Nächten in den Innenraum verbracht werden. Von Oktober bis März stellt der Korallenstrauch das Wachstum ein. Die Blätter welken und fallen ab. Gleiches gilt für viele Triebe. Die Überwinterung muss an einem kühlen Ort erfolgen. Optimal sind Temperaturen von 6-8 Grad. Der Erdballen kann im Winter nahezu komplett austrocknen. Entsprechend sparsam sollte mit dem Gießwasser umgegangen werden.

Im Frühjahr bildet der Korallenstrauch frische Triebe aus. In der Wachstumsphase von März bis Ende September benötigt er viel Wasser und der Pflegeaufwand steigt. An heißen Sommertagen muss die Pflanze unter Umständen morgens und abends gegossen werden. Nach der Blütezeit können die Wassergaben reduziert werden. Das Umtopfen sollte in einem zwei- bis vierjährigen Rhythmus erfolgen und findet im Frühjahr statt. Bewährt hat sich das regelmäßige Entfernen abgestorbener Triebe. Die Pflanze blüht im darauffolgenden Frühjahr umso schöner.

Vermehrung des Korallenstrauch

Der Korallenstrauch lässt sich einfach aus handelsüblichen Samen ziehen. In diesem Fall dauert es 3-4 Jahre, bis der Strauch zum ersten Mal blüht. Später lässt sich die Zierpflanze über Kopfstecklinge vermehren. Zu diesem Zweck werden junge Triebe kurz nach dem Austrieb im Frühjahr abgeschnitten und in Anzuchterde vorgezogen. Zu Beginn decken Sie die Stecklinge mit einer Folie ab und schaffen auf diese Weise ein feuchtwarmes Klima. Nachdem die Stecklinge Wurzeln gebildet haben, werden sie umgetopft. Bereits im nächsten Frühjahr blühen die Korallensträucher.

Schädlinge und Krankheiten

Korallensträucher sind vergleichsweise resistent gegen Krankheiten. Da Blätter und Triebe der Pflanze den Winter nicht überdauern, haben auch Winterschädlinge wie Schildläuse kaum eine Angriffsfläche. Während der Vegetationsphase im Sommer ist ein Befall mit Spinnmilben oder Blattläusen nicht ausgeschlossen. Die Schädlinge müssen Sie regelmäßig durch Abspritzen mit dem Gartenschlauch entfernen. Bei richtiger Pflege kann ein Korallenstrauch ein Alter von mehr als 100 Jahren erreichen.

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