Philodendron (Ceropegia)

Philodendron (Ceropegia)Der Philodendron zählt aufgrund seines üppigen Wachstums und seiner exotischen Blattform zu den populärsten Zimmerpflanzen. Die anspruchslosen Zierpflanzen stammen ursprünglich aus den tropischen Regenwäldern Mittel- und Südamerikas.

Vorkommen und Merkmale:

Die Heimat des Philodendrons sind die tropischen Regenwaldregionen auf dem amerikanischen Kontinent. Die zur Familie der Aronstabgewächse gehörenden Zimmerpflanzen besiedeln die tropischen Regenwälder Zentral- und Südamerikas, der Karibik und kommen in den südlichen Landesteilen des US-Bundesstaates Florida vor. Bei den schnell wachsenden Philodendren handelt es sich um eine buschige, immergrüne Pflanze, die eine Höhe von bis zu sechs Metern erreichen kann. Die dekorativen Blätter treten in den unterschiedlichsten Formen auf. Es gibt Arten mit gefiederten, speerförmigen, gesägten und eiförmigen Blattformen. Gemeinsam ist allen Blättern die seidig glänzende Oberfläche mit ihrer festen, ledrigen Konsistenz. In den Blüten des Philodendrons herrschen höhere Temperaturen als in der Umgebung. Aus diesem Grund können die Duftstoffe stärker austreten. Zusätzlich wirkt die Pflanze wie ein natürlicher Luftfilter, da sie Schadstoffe wie Kohlenmonoxid, Formaldehyd und Benzol aus der Umgebungsluft aufnimmt.

Pflege des Philodendrons:

Der Philodendron ist eine Kletterpflanze und benötigt eine Kletterhilfe, an der sich die Ranken emporwinden können. Natürliche Hilfsmittel zur Stabilisierung sind Äste mit einer rauen Oberfläche oder moosbewachsene Stäbe. Kletterhilfen mit glatter Oberfläche bieten der Pflanze nur unzureichenden Halt. Als exotische Pflanze, die in den Tropen beheimatet ist, hat der Philodendron einen hohen Wasserbedarf. Regelmäßiges Gießen, bei dem die Erde gründlich durchfeuchtet wird, ist aus diesem Grund Pflicht. Bevorzugt wird kalkarmes Wasser. In der Wachstumsperiode von März bis September wird dem Gießwasser in einem zweiwöchigen Rhythmus Flüssigdünger beigemischt.

Standort und Kübelgröße:

An einem hellen Standort, der von intensiver Sonneneinstrahlung verschont bleibt, gedeiht der Philodendron am besten. Fenster mit östlicher oder westlicher Ausrichtung eignen sich hervorragend als Standort. Die Umgebungstemperatur sollte einen Wert von 18 Grad nicht unterschreiten. Höhere Temperaturen von bis zu 28 Grad verträgt das Tropengewächs problemlos. Beim Philodendron handelt es sich um eine schnell wachsende Kletterpflanze, deren Wurzeln genügend Platz zum Ausdehnen benötigen. Das Pflanzgefäß sollte dem jeweiligen Platzbedarf angepasst werden, indem der Philodendron jährlich umgetopft wird. Der beste Zeitpunkt dafür liegt im Frühsommer.

Vermehrung des Philodendrons:

Die Vermehrung des Philodendrons erfolgt einfach und effizient durch Stecklinge. Zu diesem Zweck werden Triebe unterhalb des Blattknotens abgeschnitten und in gut durchfeuchtete Anzuchterde gesteckt. Der Prozess der Wurzelbildung und die Ausbildung junger Triebe werden beschleunigt, indem der Steckling mit einer transparenten Abdeckung versehen wird, die die Verdunstung eindämmt. Sprießen die ersten Blätter aus der Jungpflanze, kann die Abdeckung entfernt werden und der Philodendron kann in ein neues Pflanzgefäß umgetopft werden.

Schädlinge und Krankheiten:

Gegenüber Krankheiten zeigt sich der Philodendron überaus widerstandsfähig. Schäden an der Pflanze werden mehrheitlich durch eine falsche Pflege hervorgerufen. Zu den Pflegefehlern gehören unter anderem ein zu trockener Standort, zu niedrige Temperaturen, Nährstoffmangel und Staunässe. Ein zu dunkler Standort kann zu einem Ausblassen der tiefgrünen Blätter führen. Ein Standort mit zu geringer Luftfeuchtigkeit begünstigt darüber hinaus den Befall mit Wollläusen. Das regelmäßige Besprühen der Blätter mit weichem, kalkarmem Wasser beugt dem Schädlingsbefall vor. Haben sich die Parasiten bereits eingenistet, müssen die Blätter gründlich abgebraust werden, bevor geeignete Pflanzenschutzmittel in Stäbchenform zum Einsatz kommen.

Philodendron kostengünstig bestellen: