Zimmeraralie, die widerstandsfähige Zierpflanze

Zimmeraralie, die widerstandsfähige ZierpflanzeDie Zimmeraralie ist eine widerstandsfähige Zierpflanze, die in europäischen Breiten als Kübelpflanze gehalten wird. Der immergrüne Strauch verfügt über ein prächtiges Blattwerk, das ein fernöstliches Ambiente in das Wohnzimmer oder den Wintergarten zaubert.

Vorkommen und Merkmale

Die Zimmeraralie ist ein fernöstliches Gewächs, das in den Lorbeerwäldern Japans beheimatet ist. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von den subtropischen Regionen der südlichen japanischen Inseln über die koreanische Halbinsel bis in die Tropenregionen Neuseelands. Bei der Zimmeraralie handelt es sich um ein strauchartiges Gewächs, das in seiner subtropischen Heimat eine Wuchshöhe von bis zu 6 m erreicht. Zimmerkulturen bleiben deutlich kleiner. Die überlappenden Laubblätter sind gefächert und zwischen 5 und 11 cm breit. Die immergrünen Blätter sind tiefgrün und die Oberfläche glänzt leicht metallisch. Im Herbst bilden Zimmeraralien cremeweiße Blüten an einer Dolde aus, aus denen sich kleine Steinfrüchte entwickeln können. Sie besitzen einen Durchmesser von rund fünf Millimetern und sind in reifem Zustand schwarz-violett.

Pflege und Standort für die Zimmeraralie

Zimmeraralien vertragen keinen Frost und werden in mitteleuropäischen Breiten als Kübelpflanze gehalten. Die exotischen Pflanzen benötigen viel Licht, sollten jedoch nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Optimal ist ein Standort im Halbschatten. Als Zimmerpflanze benötigt die Zimmeraralie ein gewisses Maß an Luftfeuchtigkeit. Bei Flüssigkeitsmangel sind die Verästelungen nicht in der Lage die Triebe mit dem eindrucksvollen Blattwerk zu tragen. Die Wachstumsphase dauert vom Frühling bis zum Herbst. In diesem Zeitraum benötigt die Pflanze viel Wasser, wenngleich das Entstehen von Staunässe unbedingt zu vermeiden ist. Die Zimmeraralie benötigt aufgrund des schnellen und üppigen Wachstums viele Nährstoffe. In einem zweiwöchigen Rhythmus sollte dem Gießwasser Flüssigdünger mit einem hohen Stickstoffgehalt beigemischt werden. Gegen ein übermäßiges Wachstum hilft ein Zurückschneiden der langen Triebe mit einem scharfen Messer oder einer Gartenschere.

Generell fühlen sich Tillandsien an einem hellen Standort auf der Fensterbank am wohlsten, wobei darauf geachtet werden sollte, dass die exotischen Gewächse nicht der prallen Sonne ausgesetzt werden. Darüber hinaus sind häufige Standortwechsel mit unterschiedlichem Lichteinfall zu vermeiden. Die Umgebungstemperatur sollte die Marke von 17 Grad nicht unterschreiten und es sollte eine ausreichende Luftfeuchtigkeit vorhanden sein. Tillandsien sind pflegeleichte Pflanzen und müssen nur selten gegossen werden. Als Zierpflanzen in der Wohnung bilden sie nur schwache Wurzeln aus und nehmen die meiste Feuchtigkeit über die Blätter aus der Luft auf. Je nach Art und Form sollten die Blätter bis zu dreimal wöchentlich mit entkalktem Wasser besprüht werden.

Vermehrung der Zimmeraralie

Im Fachhandel und in Online-Shops sind die Samen der Zimmeraralie erhältlich. Zur Anzucht der dekorativen Zierpflanzen wird eine flache Schale mit Pflanzsubstrat gefüllt und angefeuchtet. Auf das vorbereitete Substrat kommen die Samen, die anschließend mit einer dünnen Erdschicht bedeckt werden. Bei einer Temperatur von rund 18 Grad haben sich die Sämlinge nach etwa vier Wochen so weit entwickelt, dass sie in Einzelgefäße umgesetzt werden können. Eine weitere Möglichkeit der Vermehrung bietet sich über Kopfstecklinge. Der Steckling muss über 3-4 Blattknoten verfügen. Nach dem Entfernen von der Mutterpflanze wird er bis zum oberen Blattpaar in Pflanzerde gesteckt und angegossen. Bei optimalen Bedingungen bildet sich schnell ein Wurzelgeflecht und die Jungpflanzen können in ein separates Pflanzgefäß umgesiedelt werden.

Überwintern der Zimmeraralie

Wie zahlreiche andere Pflanzenarten aus subtropischen Breitengraden hält die Zimmeraralie von Dezember bis Ende Februar Winterruhe. In dieser Zeit findet kein Wachstum statt. Kübelpflanzen, die den Sommer auf der Terrasse verbracht haben, werde in das Winterquartier umgesiedelt. Sie sollten kühl bei einer Temperatur von 8-10 Grad stehen und müssen nur selten gegossen werden. Ein Austrocknen des Wurzelballens muss dessen ungeachtet vermieden werden. Bei Pflanzen, die generell nur im Innenraum gehalten werden, sind keine speziellen Maßnahmen zur Überwinterung erforderlich. Mit zunehmendem Alter werden Zimmeraralien robuster und widerstandsfähiger. In einigen klimatisch begünstigten Regionen Deutschlands können die Exoten auch als Freilandkultur gut verpackt an einem windgeschützten Ort überwintern.

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